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Beratung für nachhaltige Landnutzung |
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Anbau-, Innovations- und Betriebsberatung – Konzeptentwicklung – Gesamtplanung |
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Nachhaltige Landnutzung: – Forschung, Entwicklung, Erprobung & Recherchen
Nachhaltige
Landnutzung ist ein offenes Konzept, das sich laufend in
Entwicklung befindet. Um Ihnen bei meinen Beratungen den
aktuellen Stand der praktischen und wissenschaftlichen
Erfahrungen bieten zu können, bilde ich mich fortlaufend
weiter. Dazu investiere ich viel Zeit in die Recherche von
aktuellen Praxisergebnissen und wissenschaftlichen
Arbeiten im In- und Ausland. Ich arbeite mit Praktikern ( siehe
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Wie die Nachhaltige Landwirtschaft in die Erwerbslandwirtschaft und -Gemüsebau zu übertragen ist, zeigen mittlerweile einige Betriebe. Ich stehe in engem Kontakt zu den Betriebsleitern, um mich auszutauschen und von ihren Erfahrungen zu profitieren. Diese Betriebe zeigen als ganzes oder in Teilbereichen die Umsetzung des Konzeptes der Nachhaltigen Landnutzung auf: Minimalbodenbearbeitung, Mulchsysteme, Agroforstsysteme, Integration von Kunden usw. Die in Mitteleuropa verfügbaren Erfahrungen recherchiere ich und biete sie Ihnen bei meiner Beratung individuell zugeschnitten, in den Kursen und Vorträgen in komprimierter Form an. Denken Sie bei der Umsetzung an das Wachstum eines Baumes: Er kann schnell wachsen, doch es braucht Jahre und Jahrzehnte, bis er seine volle Größe erreicht hat. Das gilt auch für die Umsetzung von nachhaltiger Landwirtschaft. Einen
Eindruck der möglichen Anbaumethoden
und Kulturen
erhalten
sie weiter unten und bei den
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Gehölze sind durch ihre Langlebigkeit gut geeignet sind, dauerhafte Landschaftsstrukturen zu bilden. Durch die Anlage von Hecken, Waldgärten oder anderen Baumpflanzungen werden die Wuchsbedingungen für Garten- und Ackerpflanzen verbessert, indem das Mikroklima durch Windschutz und Feuchtigkeitsregulierung optimiert und Lebensraum für Nützlinge geschaffen werden. Ich beschäftige mich seit 1993 mit modernen kommerziellen Agroforstsystemen, um diese positiven Wirkungen der Gehölze auch in die Erwerbslandwirtschaft einzuführen. Dabei werden beispielsweise Baumreihen in Nord-Süd Richtung angelegt (Alley-Cropping), die einen Gehölzertrag bieten, ohne das Ertragsniveau erheblich zu senken. Dazu führe ich ein kleines wissenschaftliches Archiv, stehe in Austausch mit den führenden Forschern in Europa und habe verschiedene Exkursionen u.a. nach England unternommen, um einen Eindruck aus der Praxis zu bekommen. Ich biete Beratung für Landwirte und Institutionen, war an einem europäischen Forschungsprojekt beteiligt und fuhr als Berichterstatter für das Bundesministeriums für Landwirtschaft (BMVEL) 2004 auf der Weltkonferenz für Agroforstsysteme in Orlando/Florida. Derzeit führe ich ein Projekt in Berlin für eine Partei übergreifende Politikberatung durch, mit dem Ziel, Agroforstsyteme in Bundesgesetzen zu verankern. Mehr
Informationen zu meiner Arbeit in diesem Bereich finden Sie unter
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Mulch und Untersaaten im Gemüseanbau
Die
meisten unserer Gemüse sind einjährige Pflanzen, die
spät den Boden decken. Deshalb ist ihr Anbau mit einer
besonderen Erosionsgefahr für den Boden verbunden. Die
Verwendung von Mulch und Untersaaten stellt eine gute Möglichkeit
dar, deren Anbau ganz oder zumindest weitgehend ohne
Bodenbearbeitung durchzuführen. Da hierzu in Deutschland
kaum Erfahrungen
verfügbar sind,
habe ich vor über 10 Jahren angefangen, die wenigen
Informationen zum Thema Mulchanbau in unserem Klima zu
systematisieren und verfügbar zu machen. Mehr dazu finden
Sie unter
Darüber hinaus sind in Kooperation mit Gemüsebauern verschiedene Feldversuche konzipiert und durchgeführt worden. Eine Versuchsreihe besteht aus der Kombination von Winter-Gründüngung und Sommergemüse. Die winterharte Gründüngung (Grünroggen, Winterwicke, Inkarnatklee) wird im Frühsommer abgemulcht und danach mit Sommergemüse bepflanzt (im Bild oben sind Fenchel und Salate). Bei guter Kulturführung kann man auf eine Beikrautregulierung vollständig verzichten. Gut geeignet ist dieser Anbau beispielsweise für Kürbis. Er wurde mit großem Erfolg mit Sojabohnen als Feldgemüse von Friedrich Wenz durchgeführt, indem er nur Roggen verwendete, diesen aber umwalzte und direkt hinein gesät hat. Derzeit wird von mir eine zweite Versuchsreihe mit Feingemüse konzipiert, die wieder unter Erwerbsbedingungen stattfinden soll. Wenn
Sie weitere Anregungen zu diesem Thema suchen, empfehle ich Ihnen
den Artikel
von Dr. Richard Stirzaker
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Neben den einjährigen Gemüsepflanzen gibt es eine Reihe von essbaren Stauden, also mehrjährigen, nicht verholzenden Pflanzen. Dazu zählen u.a. der (Grün-)Spargel, Topinambur, Winterheckezwiebel oder Rhabarber. Diese machen bei guter Kulturführung deutlich weniger Arbeit als einjährige Pflanzen, zum Beispiel im Dauermulch. Darüber hinaus gibt es weitere essbare Wild- und Zierstauden, die eine Platz in der Vermarktung und Küche verdient hätten und zum Teil in anderen Ländern auf dem Speiseplan stehen. Stellvertretend seien hier die Taglilie (Hemerocallis sp.> Blütenknospen), der Wiesenknöterich (Polygonum bistorta >Blätter) und der Meerkohl (Crambe maritima >Sprossen) genannt. Diese Pflanzen sind zwar verfügbar, werden aber selten verwendet. Als Koch und Gärtner habe ich zahlreiche dieser Pflanzen angebaut und getestet. Alexander
Heil hat sich auf meine Anregung hin die Arbeit gemacht und eine
hervorragende Diplomarbeit (Recherche) zum Thema „Essbare
Stauden im Ziergarten“
geschrieben.
Diese Arbeit ist in überarbeiteter Form als Buch
erhältlich
Ein
Beispiel für die umfangreiche Verwendung
von
essbaren Stauden im Ziergarten (über 150 verschiedene Arten)
finden Sie im Hotel
Haferland –
in
deren Gärten und dem Speisekarte des Restaurants. Siehe
Einer
der erfolgreichsten Betriebe mit essbaren (Zier-)Stauden ist die
Wildkräuter-Gärtnerei 'Essbare
Landschaften' in Vorpommern, für
die ich als Berater tätig bin. Über ihre Internetseite
erfahren Sie mehr über ihr Angebot, das Sie dort auch
bestellen können.
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Sonderkulturen für die dauerhafte Landwirtschaft
Neben der Produktion von herkömmlichen Kulturpflanzen besteht in der Landwirtschaft die besondere Option, neue oder vergessene Pflanzen anzubauen. Interessant sind dabei besonders mehrjährige Stauden und Gehölze, da diese dem Planungsziel der Dauerhaftigkeit entgegenkommen. Hier stelle ich Ihnen exemplarisch welche vor, mit denen ich in den letzten Jahren gearbeitet habe oder derzeit arbeite. |
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Die
Brennesselfaser wird schon seit Jahrhunderten vom Menschen
genutzt. Bisher lag das Hauptproblem darin, dass der grobe
Anteil, die Schäben nicht volständig von der
eigentlichen Faser zu entfernen waren. Das ergabe einen zwar
festen, jedoch kratzigen Stoff. Dem Textilkaufmann Heinrich Kranz
ist es gelungen, ein Verfahren zu entwickeln, die Schäben
rückstandslos auf sanfte Art zu entfernen (mit Druck und
Wärme). Die äußerst reißfeste Faser erhält
eine seidenweiche Textur. Das eröffnet ihr eine große
Zukunft. Kranz hat das Patent auf das Verfahren in die Firma
Stoffkontor Kranz AG eingebracht, die mit großem Engagement
die Renaissance dieses Rohstoffes betreibt. Es gibt mittlerweile
viele Landwirte, die für das Stoffkontor eine spezielle
faserreiche Brennesselsorte anbauen. Mehr:
Der Vorteil der Brennessel gegenüber beispielsweise Hanf ist ihre Mehrjährigkeit. Sie bedeckt den Boden den größten Teil der Saison und hinterlässt durch den Abwurf der unteren Blätter dem Boden viel Biomasse. Das Wurzelgeflecht schützt den Boden auch im Winter. Böden, die jahrelang von Brennesseln bewachsen waren, zeigen eine sehr gute Krumenstruktur und Lebendigkeit. Damit ist die Brennessel hervorragend für die dauerhafte Bodenverbesserung geeignet. Infos
der TLL:
Weiterhin ist eine Nutzung der Brennessel als Tee-, Medizinalpflanze und Gemüse möglich. Ohne eine passende Vermarktungsmöglichkeit ist von dem Anbau abzusehen. |
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Weidenruten, die zu Körben und anderen feinen Flechtwerken verarbeitet werden, müssen als Rohmaterial bestimmten Kriterien genügen, um professionell verarbeitet werden zu können. Dazu zählt beispielsweise eine bestimmte Elastizität, Farbe, Länge oder keine Verästelungen. Die Weiden in der Landschaft genügen solchen Kritereien nur sehr selten. Es gibt spezielle Sorten und Auslesen, die dafür angebaut werden. Ein
Großteil aller gehandelten Flechtweiden für
Korbflechter in Deutschland stammen aus Polen, Frankreich,
Spanien und China. Es gibt unseren Informationen nach keine
größeren Anbauflächen in Deutschland –
einem Land, dass die Kopfweiden in vielen Gegenden als
schutzwürdig fördert. Auf dem Hof Schlingmann haben wir
Anfang 2004 eine Anbaufläche
sowie einen kleinen
Sichtungsgarten
angelegt. Dies
geschah in Kooperation mit dem niederländischen
Weidenanbauer Piet-Hein Spieringhs
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Schnittstauden und Schnittgehölze
In den letzten Jahren ist der Anbau von Blumen zur Selbsternte populär geworden. Neben den einjährigen Sommerblumen gibt es auch zahlreiche mehrjährige Blumenzwiebeln und Schnittstauden. Auch eignen sich manche Gehölze zum regelmäßigen Schnitt, wie z.B. Kätzchenweiden, Flieder oder Forsythien. In einem Dauer-Mulchsystem hält sich der Arbeitsaufwand in Grenzen. Eine intensive Flächennutzung ist so möglich. Umgesetzt habe ich diese Sonderkultur als Bestandteil der Gärten im Hotel Haferland und dem Steinschalerhof. Auf dem Hof Schlingmann haben wir aus Amortisationsgründen mit dem Anbau von einjährigen Blumen begonnen und ziehen nebenher die Stauden an, die erstere bald ergänzen und später ersetzen sollen. Im Internet sind zahlreiche Informationen zu Schnittstauden zu finden, z.B.:
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Es
gibt zahlreiche Obstsorten, die züchterisch wenig oder gar
nicht bearbeitet sind. Viele von Ihnen besitzen einen
ausgeprägten Geschmack, der eine wertvolle Bereicherung für
unseren Speisezettel sein kann. Mehr über meine Arbeit zum
Thema Wildobst finden Sie auf meiner Internetseite
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Beratung für nachhaltige Landnutzung Anbau-, Innovations- und Betriebsberatung – Konzeptentwicklung – Gesamtplanung |
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Agroforstsysteme – Mulchanbau und Direktsaatmethoden – Mischfruchtanbau – Ökolandbau – Freiland-Tierhaltung – Sonderkulturen – Selbsternte – Waldgärten – Wildobst – Essbare Wildkräuter, Blüten und Stauden: Ein Angebot von Burkhard Kayser |
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[ Impressum ] © Perma – Beratung & Design, Burkhard Kayser, www.nachhaltige Landnutzung.de |
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