Beratung für nachhaltige Landnutzung

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Konzepte zur nachhaltigen Landnutzung


Folgende Konzepte können als Leitbilder für eine nachhaltige Landnutzung dienen. Sie ergänzen sich in ihren Ansätzen.

Ökologischer Landbau

Minimalbodenbearbeitung (incl. Mulch- und Direktsaaten)

Agroforstsysteme

Ganzjährige Freilandhaltung von Tieren

Naturgemäße Waldwirtschaft

und weitere. Diese Konzepte werden schon jetzt in Mitteleuropa praktiziert und können auf den meisten Höfen umgesetzt werden.



Weitere Konzepte zur Gestaltung und Bewirtschaftung sind:

ZERI (Zero Emission Research and Initiatives)

LEISA (Low External Input and Sustainable Agriculture)

perennierende Getreidekulturen (nach Wes Jackson)

sukzessionale Agroforstwirtschaft (nach Ernst Götsch)

Fragmentiertes Zweigholz zur Bodenverbesserung     ( Bois Raméaux Fragmentés / BRF; Rameal Chipped Wood)

und die Anbaumethoden beispielsweise von

Jakobus Langerhorst (energieautarker Anbau mit händischer Minimalbodenbearbeitung)

Masanobu Fukuoka (Direktsaat ohne Bodenbearbeitung)

Marc Bonfils (Intensiv-Getreideanbau)

Siegfried Lange (Intensiv-Getreide-Gemüse Mischkultur im Dauermulchsystem)

und anderen. Diese werden nicht in größerem Umfang erwerbsmäßig hier in Mitteleuropa praktiziert bzw. brauchen eine Adaptierung. Dabei bin ich Ihnen gerne behilflich. Weitere Informationen zu den Anbaumethoden finden Sie bei den  Links



Das Permakultur-Konzept nach Bill Mollison und David Holmgren ist für die Umsetzung von Selbstversorgung gedacht, kann aber auch in die Erwerbslandwirtschaft übertragen werden. Auch dazu biete ich Ihnen gerne eine Beratung an.



Ergänzt werden die Anbaumethoden durch eine entsprechend nachhaltige Form der Vermarktung (z.B. die Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaften (EVG) oder das SelbstErnte-Konzept ).

 












 

Ökologischer Landbau

Der Ökologische Landbau ist die am weitesten verbreitete Form der nachhaltigen Landwirtschaft in Mitteleuropa. Diese Form der Landnutzung arbeitet auf der Grundlage von möglichst naturnahen Produktionsmethoden im Gegensatz zum konventionellen Landbau ohne den Einsatz von chemisch-synthetischen Düngemitteln, Pflanzen­schutz­mitteln, Wachstumsregulatoren und lehnt den Einsatz von Gentechnik ab.

 

www.oekolandbau.de - das Informationsportal




Minimalbodenbearbeitung

Seine drei wichtigsten Prinzipien sind eine permanente Bodenbedeckung, eine minimale Störung des Bodenlebens durch pfluglose Bodenbearbeitung und die Fruchtfolge­gestaltung. Dies geht im konventionellen Landbau meist mit erhöhtem Einsatz von Pflanzenschutzmittel einher, doch die Minimalbodenbearbeitung ist auch im Ökolandbau möglich. Dazu zählen auch Mulch- und Direktsaaten bzw. Pflanzungen (letztere im Gemüsebau).

 

www.pfluglos.de Zeitschrift für konservierende Bodenbearbeitung

www.eco-dyn.de Mulch- und echte Direktsaat im Bioanbau

www.newfarm.org/depts/notill/index.shtml The NoTill+ Page: Bioanbau ohne Bodenbearbeitung in den USA

www.wzw.tum.de/oekolandbau/legu/legu-online/index.html Lebendmulchsysteme mit einjähr. Leguminosen


 

Agroforstsysteme

Agroforstwirtschaft ist die bewusste Einbeziehung von Bäumen und Sträuchern in der Landwirtschaft. Es werden Gehölzen zur Wertholz- und Fruchtnutzung auf einer Fläche angebaut, die gleichzeitig landwirtschaftlich durch Ackerbau und / oder Weidehaltung genutzt wird, beispielsweise als Baumraster oder in Heckenform. Traditionelle Agroforst­systeme sind der Streuobst-Anbau und die Siegerländer Hauberge

 

www.Agroforst.de das Informationsportal

www.agroforst.uni-freiburg.de ein deutsches Forschungsprojekt



Ganzjährige Freilandhaltung von Tieren

Insbesonders Haltungssysteme, bei denen sich die Tiere ihr Futter selbst suchen, können gute Beispiele für eine nachhaltige Landnutzung darstellen. Voraussetzung dafür ist eine ganzjährige bodendeckende Vegetation, so dass der Aufwuchs überweidet werden darf. In der Rinderhaltung ist diese Art der Landnutzung in Mitteleuropa weit verbreitet. Bei den Muttersauen findet man sie selten (in England immerhin 30%) - fast nur auf leichten Böden mit 100 % Zufütterung, bei Mastgeflügel sind die französichen LaBresse-Hühner bekannt.

Da es mittlerweile dazu viele Informationen gibt, hier nur eine kleine Auswahl von interessanten Schweine-Links:


www.weideschweine.de neue Wege im Naturschutz

www.eichelschwein.de Auf den Eichen wachsen die besten Schinken






 

Naturgemäße Waldwirtschaft

Die naturgemäße Waldwirtschaft hat sich analog zum Ökologischen Landbau gebil­det, um eine Alternative zur herkömmlichen Forstwirtschaft zu bilden. Die Grundidee ist „die ganzheitliche Betrachtung des Waldes als dauerhaftes, viel­ge­staltiges und dynamisches Ökosystem“[Zitat ANW], in dem die natürlich ab­lau­fen­den Prozesse optimiert und genutzt werden. Dazu zählen z.B. laub­baum­reiche Mischbestände, der Aufbau natürlicher Waldstrukturen (junge und alte Bäume gemischt) und die Regu­lie­r­ung von Reh- und Rotwildbeständen gegen den übermäßigen Verbiss.

www.anw-deutschland.de








 

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